Tiroler Tageszeitung – „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein

Beitrag: „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein
Tiroler Tageszeitung, Dienstag, 07.01.2020
Von Viktoria Gstir

Innsbruck – Schon seit jeher setzen sich viele Tiroler für jene Menschen ein, die Hilfe brauchen. Das Buch „Hoffnungstropfen Tirol“ (Studia Verlag) ist genau diesen engagierten Freiwilligen gewidmet. Die beiden Autoren Stefan Neuner und Josef Nussbaumer haben ihr neuestes Werk nämlich der Vielfalt an ehrenamtlichen Aktivitäten in Tirol gewidmet – und zwar in Form einer Übersicht seit 1945.

„Es ist eine Art Sozial­chronik Tirols“, erklärt Josef Nussbaumer. Sie versammelt über 700 Beispiele von Freiwilligenarbeit, die Tirol prägen. Die Palette umfasst so bekannte Organisationen wie die Caritas (gegründet 1945), die SOS-Kinderdörfer (eine in Tirol geborene humanitäre Idee, die im Vorjahr bekanntlich ihr 70-Jahr-Jubiläum feierte) oder den Mitte der 80er-Jahre entstandenen Verein für Obdachlose. Zugleich sollen in Beiträgen und Kurzchroniken aber auch ehrenamtliche Initiativen vor den Vorhang geholt werden, die bis jetzt nur wenigen geläufig sind. All diese sehen die Autoren als „Hoffnungstropfen“ für ein zukunftsfähiges Tirol an. „Tiroler Tageszeitung – „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein“ weiterlesen

Spendenliste 2020

Zwischensumme: € 11.000

03.10.20 Stipendium (AP) € 100
15.09.20 Perspektive für Kinder € 200
01.09.20 Stipendium (AP) € 100
05.08.20 E-Motion (Sudanhilfe) € 800
02.08.20 Stipendium (AP) € 100
20.07.20 Kindergarten Idete (Tansania) € 300
01.07.20 Stipendium (AP) € 100
02.06.20 Stipendium (AP) € 100
04.05.20 Stipendium (AP) € 100
29.04.20 CONCORDIA € 150
29.04.20 Perspektive für Kinder € 200
29.04.20 Caritas Tirol € 100
01.04.20 Stipendium (AP) € 100
01.03.20 Telefonseelsorge € 118
01.03.20 Caritas € 118
01.03.20 Stipendium (AP) € 100
20.02.20 Caritas € 200
20.02.20 Städtische Herberge (Innsbruck) € 100
20.02.20 SLW (Serafisches Liebeswerk, Axams) € 100
10.02.20 Obdachlose Innsbruck € 100
10.02.20 E-Motion (Sudanhilfe) € 264
05.02.20 Kindergarten Idete (Tansania) € 300
05.02.20 Stipendium (AP) € 100
30.01.20 Finca El Bosquecillo (Kolumbien) € 2.500
30.01.20 Globo-Stipendium (AAI) € 1.250
30.01.20 Peace Studies Fund € 500
30.01.20 Bischof Erwin Kräutler (Xingu) € 2.000
05.01.20 E-Motion (Sudanhilfe) € 500
05.01.20 Stipendium (AP) € 100
05.01.20 Dreikönigsaktion € 200

Vielen Dank!

Wir danken allen unseren Leserinnen und Leser, Zuhörerinnen und Zuhörer für das zweiterfolgreichste Jahr in unserer noch jungen Vereinsgeschichte. Im Jahr 2019 konnten wir dank euch über EUR 35.000 an karitative Einrichtungen spenden.

Eine Auflistung findet ihr hier.

Im nächsten Jahr warten wieder spannende Vorträge und auch neue Bücher auf euch. So arbeiten wir gerade an einer Neuauflage von Globo.

Bis dahin wünschen wir euch besinnliche Feiertage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Euer
teamGlobo

Chronik der Hoffnung

Beitrag: Chronik der Hoffnung
von Theresa Kleinheinz
TOP.TIROL, November 2019, S 72

Sie weisen in ihrem Buch neben der Freiwilligenarbeit auch auf die erfreulichen Zahlen am Tiroler Arbeitsmarkt hin. Inwiefern besteht ein Zusammenhang zwischen Arbeit auf bezahlter und auf freiwilliger Basis?

JOSEF NUSSBAUMER: Die Entwicklung am Tiroler Arbeitsmarkt – gemessen an der Entwicklung der Arbeitsplätze – war in den letzten Jahrzehnten in der Tat bis in die Gegenwart sehr erfreulich. Noch nie in der Geschichte Tirols gab es so viele Menschen in Arbeit wie zurzeit. Vor allem Frauen profitierten in den letzten Jahrzehnten von dieser Entwicklung. Was die Freiwilligenarbeit betrifft, gilt es vor allem eines zu berücksichtigen: Freiwilligenarbeit sollte nicht primär bezahlte Arbeit ersetzen, denn sonst besteht die unmittelbare Gefahr von Ausbeutung. Dies ist in der Tat ein sehr heikler Punkt, denn Ausbeutung durch Freiwilligenarbeit sollte unter allen Um- ständen vermieden werden. Ganz wird sich dieser Tatbestand wohl aber nie vermeiden lassen. Umso wichtiger ist es, diesen Aspekt immer mit zu berücksichtigen und hellhörig zu bleiben. Gerade Frauen sind hier gefährdet. „Chronik der Hoffnung“ weiterlesen

AK Tirol – Hoffnungstropfen Tirol

Vortrag: Josef Nussbaumer
Wann: Montag, 18. November 2019, ab 19:00 Uhr
Wo: Maximilianstraße 7 6020 Innsbruck

Eine Veranstaltung von:
Arbeiterkammer Tirol

Die zwei Innsbrucker Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer und Stefan Neuner zeigen in ihrer neuen Sozialchronik „Hoffnungstropfen Tirol“, dass sich schon seit Jahrzehnten tausende Tirolerinnen und Tiroler für all jene einsetzen, die Hilfe brauchen oder in Not sind.

In Zeiten wie diesen, wo Populisten tagtäglich versuchen, unsere Gesellschaft schlechtzureden, scheint es wichtiger denn je, die vielen hoffnungsvollen Aktivitäten nicht zu vergessen. Die Erläse aus diesem Buch fließen zu 100 Prozent dem Verein teamGlobo und damit lokalen und globalen Sozialprojekten zu.

Tiroler Sonntag – Die Erbsenzähler des Guten

Beitrag: Die Erbsenzähler des Guten
Tiroler Sonntag, 14.11.2019, S 19
Von WH

In Zeiten, in denen populistische Politiker den Menschen einreden, wie schlecht es in der Gesellschaft zugeht, sei dieses Buch einfach notwendig. So schreiben die beiden Autoren in der Einleitung zu ihrem neuen Buch. Was dann folgt, ist ein Kaleidoskop des Guten, das sich seit 1945 in Tirol zugetragen hat. In kurzen Beiträgen und chronistischen Aufzählungen durchforsten die Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer und Stefan Neuner die vergangenen 75 Jahre nach Initiativen, Projekten und Ideen, die das Leben der Menschen in Tirol verbessert und bereichert haben. Meilensteine wie die Gründung der Caritas (1945) oder der Spendenaktion Bruder und Schwester in Not (1961), des Vereins für Obdachlose (1984) oder der Hospizgemeinschaft (1992) werden beleuchtet. Die erste mobile Funkleitstelle des Roten Kreuzes (1978), die Aktion Tagesmütter (1994), die erste Versicherung für Ehrenamtliche (2016), der erste Behindertenanwalt (2018) – was heute oft als selbstverständlich gilt, ist der Initiative und Hartnäckigkeit von Tirolerinnen und Tirolern zu verdanken, die sehr oft ehrenamtlich das soziale Netz in Tirol enger geknüpft haben. Die „Hoffnungstropfen“ können wie Medizin gelesen werden – immer dann, wenn die Verzweiflung über den vermeintlich schlechten Zustand der Gesellschaft überhand nimmt. Nussbaumer und Neuner sind akribische Erbsenzähler des Guten. Schön, dass es sie gibt.

Kirchenzeitung Linz – Man dürfte ruhig auch mal optimistisch sein

Beitrag: Man dürfte ruhig auch mal optimistisch sein
Kirchenzeitung der Diözese Linz, 31.10.2019, S 4
Von M. Fellinger

Schlechte Nachrichten finden viel mehr Aufmerksamkeit als gute. So etwas ärgert Josef Nussbaumer. „Man dürfte ruhig auch mal optimistisch sein“, meint der emeritierte Wirtschafts- und Sozialhistoriker aus Innsbruck. Beim Tag der Linzer Hochschulen machte er am 23. Oktober in der Katholischen Hochschulgemeinde in Linz deutlich, warum er sich dem üblichen Pessimismus so gar nicht anschließen will. Wollen müsse man, vor allem die Politik müsse es wollen. Er ist ein Sammler von „Hoffnungstropfen“ – guten Nachrichten aus aller Welt. Zusammen mit seinem Kollegen Stefan Neuner hat er solche 2017 in ein Buch gefasst. „Auch die Donau besteht aus lauter einzelnen Wassertropfen“, meint er. Viele Hoffnungstropfen würden dem Optimismus Nahrung geben und – zum Strom gefasst – die Welt zum Guten ändern. „Kirchenzeitung Linz – Man dürfte ruhig auch mal optimistisch sein“ weiterlesen

TAZ – Hoffnungstropfen in Tirol

Beitrag: Hoffnungstropfen in Tirol
Arbeiterkammerzeitung, Oktober 2019

Mit dem Buch „Hoffnungstropfen Tirol“ veröffentlichen die beiden Autoren Stefan Neuner und Josef Nussbaumer ein neues Buch, in dem das Positive in unserem Land im Vordergrund steht. Im Gespräch erläutert Josef Nussbaumer, wie es zur Entstehung des Buches kam.

TAZ: Herr Professor Nussbaumer, Sie sind Professor im Ruhestand für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Innsbruck, ihr Co-Autor Stefan Neuner ist promovierter Volkswirt, Sozial und Wirtschaftshistoriker, wie kam es zur Idee für dieses Buch?

Nussbaumer: Dieses Buch handelt nicht von einem Tirol, in dem alles perfekt und gut ist. Nein keineswegs! Es handelt vielmehr davon, dass in Tirol eine Fülle von erfreulichen, positiven Aktivitäten zu finden ist und sich Tiroler und Tirolerinnen schon seit Jahrzehnten für hilfsbedürftige Menschen einsetzen. In „Hoffnungstropfen Tirol“ haben wir versucht, positive soziale Initiativen in Tirol seit 1945 in Chronikform darzustellen. IN dem Band finden such kurze Kapitel zu diversen Initiativen in Tirol, daneben ist auch eine ganz Fülle von sozialen Engagements in ganz kurzen Hinweisen – eben in Tropfenform – aufgelistet. „TAZ – Hoffnungstropfen in Tirol“ weiterlesen

Wipptaler Ferienexpress – Globo

Workshop: Christine Rainer
Wann: Montag, 15. Juli 2019, 10:00-12:00
Wo: wird noch bekannt gegeben

Eine Veranstaltung von:
Verein Sternstunde

Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre? Wer wären diese Menschen, wo würden sie leben und wie? Wovon ernähren sie sich? Welche Chancen haben sie? Welche Probleme? Und wie steht es im Dorf mit den “nachhaltigen Entwicklungszielen”? Diesen und anderen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund.