Über EUR 190.000,- gespendet!

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Hintergrund: Schon im Jahr 2009 entschlossen sich die Autoren dazu, den Reinerlös aus dem Verkauf von “Unser kleines Dorf”, Vortragshonorare (teilweise) und Geldgeschenke wohltätigen und karitativen Menschen und Einrichtungen zu spenden, die sich um die Ärmsten der Armen in unserem globalen Dorf kümmern.

Dank unserer tausenden Leserinnen und Leser haben wir nun insgesamt EUR 190.513 gespendet. Darunter finden sich die Städtische Herberge in Innsbruck genauso wie Bischof Erwin Kräutler, Projekte in Zimbabwe, Haiti, Laos, Kolumbien und Rumänien.

VIELEN DANK!

Seit dem 10. Februar 2015 werden sämtliche Aktivitäten rund um das Buch “Unser kleines Dorf” im Verein teamGlobo gebündelt (ZVR-Zahl: 419832647).

slw – Hoffnung für Hilfsbedürftige

Beitrag: Hoffnung für Hilfsbedürftige
slw, März 2020, S 4

In Zeiten, in denen Populisten den Menschen einreden, wie schlecht es um die Gesellschaft steht, präsentieren Josef Nussbaumer und Stefan Neuner ihr „Gegenmittel“: Sie zeigen in ihrem Buch „Hoffnungstropfen Tirol“ hoffnungsvolle Initiativen im ganzen Land.

Die ältere Generation kann sich noch daran erinnern, doch für viele junge Menschen sind die Lebensumstände kaum vorstellbar, wie sie in Tirol noch bis in die 1950er-Jahre den Alltag bestimmt haben: Erst 1953 (acht Jahre nach Kriegsende) konnte die Lebensmittelzuteilung durch Lebensmittelkarten endgültig aufgegeben werden. Knapp waren damals aber nicht nur die Nahrungsmittel – sondern auch Wohnungen, Energie, ja praktisch alles, was man zum täglichen Leben brauchte. Als exzellenter Sozial- und Wirtschaftsgeschichte-Kenner sprudeln viele interessante Details aus Josef Nussbaumer während der Präsentation seines neuen Buchs. Sein Vortrag ist gespickt mit Anekdoten und humorvollen Seitenhieben – man könnte ihm stundenlang zuhören. „slw – Hoffnung für Hilfsbedürftige“ weiterlesen

Pfarrbrief – Alles in Allem gesegnet

Beitrag: Alles in Allem gesegnet
Pfarrbrief Kranebitten, Diözese Innsbruck
Siegfried Weger

Alles in Allem gesegnet „Alles in Allem vom Glück verfolgt. Alles in Allem gesegnet“ – mit diesen Sätzen André Hellers verblüffte Pfarrer Bernhard seine Gemeinde bei der Sonntagspredigt und ließ als Draufgabe den Song am Handy erklingen. Aber kann man dieser Mutmacherbotschaft glauben? Die Medien überbieten sich mit Horrormeldungen: Katastrophen, Kriege, Verfolgung, Flucht, Umweltzerstörung! Und da sollen wir gesegnet sein? „Pfarrbrief – Alles in Allem gesegnet“ weiterlesen

JEW – Willkommen im globalen Dorf

Vortrag: Andreas Exenberger
Wann: Donnerstag, 23. Januar 2020, 17.00 Uhr
Wo: Club Stephansplatz 4, A-1010 Wien

Eine Veranstaltung von:
Jugend eine Welt

Wie sähe die Welt als kleines Dorf mit 100 EinwohnerInnen aus? Wie viele von ihnen wären reich? Wer hätte zu viel, wer zu wenig zu essen? Und wie viele Kinder würden arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen? Diese Fragen stellt Univ.-Prof. Dr. Andreas Exenberger vom Verein teamGlobo in seinem neuen Buch. Darin bricht er globale Zahlen auf die vorstellbare Größe eines Dorfes herunter und macht so greifbar, wie Wohlstand, Bevölkerung und Nahrung heute auf unserer Welt verteilt sind. Für Jugend Eine Welt gibt Prof. Exenberger noch vor der Premiere seines Buches erste Einblicke und zeigt in einem bewegenden Vortrag: Die Welt ist ein Dorf voller Herausforderungen.

Tiroler Tageszeitung – „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein

Beitrag: „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein
Tiroler Tageszeitung, Dienstag, 07.01.2020
Von Viktoria Gstir

Innsbruck – Schon seit jeher setzen sich viele Tiroler für jene Menschen ein, die Hilfe brauchen. Das Buch „Hoffnungstropfen Tirol“ (Studia Verlag) ist genau diesen engagierten Freiwilligen gewidmet. Die beiden Autoren Stefan Neuner und Josef Nussbaumer haben ihr neuestes Werk nämlich der Vielfalt an ehrenamtlichen Aktivitäten in Tirol gewidmet – und zwar in Form einer Übersicht seit 1945.

„Es ist eine Art Sozial­chronik Tirols“, erklärt Josef Nussbaumer. Sie versammelt über 700 Beispiele von Freiwilligenarbeit, die Tirol prägen. Die Palette umfasst so bekannte Organisationen wie die Caritas (gegründet 1945), die SOS-Kinderdörfer (eine in Tirol geborene humanitäre Idee, die im Vorjahr bekanntlich ihr 70-Jahr-Jubiläum feierte) oder den Mitte der 80er-Jahre entstandenen Verein für Obdachlose. Zugleich sollen in Beiträgen und Kurzchroniken aber auch ehrenamtliche Initiativen vor den Vorhang geholt werden, die bis jetzt nur wenigen geläufig sind. All diese sehen die Autoren als „Hoffnungstropfen“ für ein zukunftsfähiges Tirol an. „Tiroler Tageszeitung – „Hoffnungstropfen“ höhlen den Stein“ weiterlesen

Spendenliste 2020

Zwischensumme: € 8.550

01.03.20 Telefonseelsorge € 118
01.03.20 Caritas € 118
01.03.20 Stipendium (AP) € 100
20.02.20 Caritas € 200
20.02.20 Städtische Herberge (Innsbruck) € 100
20.02.20 SLW (Serafisches Liebeswerk, Axams) € 100
10.02.20 Obdachlose Innsbruck € 100
10.02.20 E-Motion (Sudanhilfe) € 264
05.02.20 Kindergarten Idete (Tansania) € 300
05.02.20 Stipendium (AP) € 100
30.01.20 Finca El Bosquecillo (Kolumbien) € 2.500
30.01.20 Globo-Stipendium (AAI) € 1.250
30.01.20 Peace Studies Fund € 500
30.01.20 Bischof Erwin Kräutler (Xingu) € 2.000
05.01.20 E-Motion (Sudanhilfe) € 500
05.01.20 Stipendium (AP) € 100
05.01.20 Dreikönigsaktion € 200

Vielen Dank!

Wir danken allen unseren Leserinnen und Leser, Zuhörerinnen und Zuhörer für das zweiterfolgreichste Jahr in unserer noch jungen Vereinsgeschichte. Im Jahr 2019 konnten wir dank euch über EUR 35.000 an karitative Einrichtungen spenden.

Eine Auflistung findet ihr hier.

Im nächsten Jahr warten wieder spannende Vorträge und auch neue Bücher auf euch. So arbeiten wir gerade an einer Neuauflage von Globo.

Bis dahin wünschen wir euch besinnliche Feiertage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Euer
teamGlobo

Chronik der Hoffnung

Beitrag: Chronik der Hoffnung
von Theresa Kleinheinz
TOP.TIROL, November 2019, S 72

Sie weisen in ihrem Buch neben der Freiwilligenarbeit auch auf die erfreulichen Zahlen am Tiroler Arbeitsmarkt hin. Inwiefern besteht ein Zusammenhang zwischen Arbeit auf bezahlter und auf freiwilliger Basis?

JOSEF NUSSBAUMER: Die Entwicklung am Tiroler Arbeitsmarkt – gemessen an der Entwicklung der Arbeitsplätze – war in den letzten Jahrzehnten in der Tat bis in die Gegenwart sehr erfreulich. Noch nie in der Geschichte Tirols gab es so viele Menschen in Arbeit wie zurzeit. Vor allem Frauen profitierten in den letzten Jahrzehnten von dieser Entwicklung. Was die Freiwilligenarbeit betrifft, gilt es vor allem eines zu berücksichtigen: Freiwilligenarbeit sollte nicht primär bezahlte Arbeit ersetzen, denn sonst besteht die unmittelbare Gefahr von Ausbeutung. Dies ist in der Tat ein sehr heikler Punkt, denn Ausbeutung durch Freiwilligenarbeit sollte unter allen Um- ständen vermieden werden. Ganz wird sich dieser Tatbestand wohl aber nie vermeiden lassen. Umso wichtiger ist es, diesen Aspekt immer mit zu berücksichtigen und hellhörig zu bleiben. Gerade Frauen sind hier gefährdet. „Chronik der Hoffnung“ weiterlesen

AK Tirol – Hoffnungstropfen Tirol

Vortrag: Josef Nussbaumer
Wann: Montag, 18. November 2019, ab 19:00 Uhr
Wo: Maximilianstraße 7 6020 Innsbruck

Eine Veranstaltung von:
Arbeiterkammer Tirol

Die zwei Innsbrucker Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer und Stefan Neuner zeigen in ihrer neuen Sozialchronik „Hoffnungstropfen Tirol“, dass sich schon seit Jahrzehnten tausende Tirolerinnen und Tiroler für all jene einsetzen, die Hilfe brauchen oder in Not sind.

In Zeiten wie diesen, wo Populisten tagtäglich versuchen, unsere Gesellschaft schlechtzureden, scheint es wichtiger denn je, die vielen hoffnungsvollen Aktivitäten nicht zu vergessen. Die Erläse aus diesem Buch fließen zu 100 Prozent dem Verein teamGlobo und damit lokalen und globalen Sozialprojekten zu.

Tiroler Sonntag – Die Erbsenzähler des Guten

Beitrag: Die Erbsenzähler des Guten
Tiroler Sonntag, 14.11.2019, S 19
Von WH

In Zeiten, in denen populistische Politiker den Menschen einreden, wie schlecht es in der Gesellschaft zugeht, sei dieses Buch einfach notwendig. So schreiben die beiden Autoren in der Einleitung zu ihrem neuen Buch. Was dann folgt, ist ein Kaleidoskop des Guten, das sich seit 1945 in Tirol zugetragen hat. In kurzen Beiträgen und chronistischen Aufzählungen durchforsten die Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer und Stefan Neuner die vergangenen 75 Jahre nach Initiativen, Projekten und Ideen, die das Leben der Menschen in Tirol verbessert und bereichert haben. Meilensteine wie die Gründung der Caritas (1945) oder der Spendenaktion Bruder und Schwester in Not (1961), des Vereins für Obdachlose (1984) oder der Hospizgemeinschaft (1992) werden beleuchtet. Die erste mobile Funkleitstelle des Roten Kreuzes (1978), die Aktion Tagesmütter (1994), die erste Versicherung für Ehrenamtliche (2016), der erste Behindertenanwalt (2018) – was heute oft als selbstverständlich gilt, ist der Initiative und Hartnäckigkeit von Tirolerinnen und Tirolern zu verdanken, die sehr oft ehrenamtlich das soziale Netz in Tirol enger geknüpft haben. Die „Hoffnungstropfen“ können wie Medizin gelesen werden – immer dann, wenn die Verzweiflung über den vermeintlich schlechten Zustand der Gesellschaft überhand nimmt. Nussbaumer und Neuner sind akribische Erbsenzähler des Guten. Schön, dass es sie gibt.