Bildungshaus Osttirol – Hoffnungstropfen Tirol

Zigtausend Tirolerinnen und Tiroler setzen sich tagtäglich für Menschen ein, die Hilfe brauchen und in Not sind. In Zeiten wie diesen, wo viele Populisten uns einreden wollen, wie schlecht es in unserer Gesellschaft doch zugehe, scheint es wichtiger denn je, auch die vielen positiven und hoffnungsvollen Aktivitäten nicht völlig zu vergessen. Alle diese oft ehrenamtlichen Aktivitäten sind Hoffnungstropfen für ein zukunftsfähiges Tirol.

Vortrag: Josef Nussbaumer
Wann: Dienstag, 27. Oktober 2020, 19:30 Uhr (CORONA)
Wo: Kärntner Str. 42/II, A-9900 Lienz

Eine Veranstaltung von:
Bildungshaus Osttirol

 

Die Presse – Wenn die Welt ein Dorf wäre

Neuerscheinung. Drei Sozialwissenschaftler haben ein Gedankenexperiment durchgeführt: Sie haben eine Gemeinschaft entworfen, in der nur 100 Menschen leben, und wichtige Entwicklungsdaten darauf heruntergebrochen. So sollen die großen Probleme der Welt im Kleinen greifbar werden.

Pali ist 22 Jahre alt und kommt aus Indien. Als Frau wird sie dort nicht für voll genommen, aber ihr Leben ist auch sonst gefährlich, schon die tägliche Hygiene of ein Risiko. Sie lebt in slumartigen Verhältnissen und ernährt sich mangelhaft, meist nur von Obst und Gemüse. Und dann gibt es Aurich. Das größte Lebensrisiko des 72-jährigen in Europa geborenen Mannes sind altersbedingte Krankheiten und Pflegebedürftigkeit. Er hat studiert, lebt in einer gut ausgestatteten städtischen Wohnung und isst eher üppig.

Beide sind Teil einer Gemeinschaft, die Andreas Exenberger von der Uni Innsbruck, der pensionierte Universitätsprofessor Josef Nussbaumer und der promovierte Volkswirt Stefan Neuner in ihrem eben erschienen Buch „Globo. Eine neue Welt mit 100 Menschen“ erdacht haben. „Menschen können mit enormen Größenordnungen meist wenig anfangen. Wir haben diese daher auf verständliches Niveau heruntergebrochen“ erzählt Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Exenberger. So wird die Welt als kleines Dorf geschildert, wo die Menschen etwas verstreut in fünf Weilern wohnen: fünf in Nordamerika, acht in Lateinamerika, zehn in Europa, 16 in Afrika und 61 in Asien. Andere Regionen waren zu klein, um sie auf dieses Niveau herunterzubrechen. Freilich wäre manches, wichtige Erfindungen etwa, in einem so kleinen Dorf nicht möglich. Aber die wichtigsten Bedürfnisse und Entwicklungen werden in dieser überschaubaren Gemeinschaft leichter deutlich. „Die Presse – Wenn die Welt ein Dorf wäre“ weiterlesen

AK Zeitung – GLOBO

Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre? Diese Frage stellen Andreas Exenberger, Stefan Neuner und Josef Nussbaumer in ihrem aktuellen Buch „GLOBO – Eine neue Welt mit 100 Menschen!. Die Autoren besuchen das aus „Unser kleines Dorf“ bekannte Weltdorf Globo und konfrontieren die 100 Einwohnerinnen und Einwohner mit siebzehn nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Globale Probleme werden greifbarer und es wird gleichzeitig auch klarer, welche Lösungen möglich sind.

Aktuell: Eine neue Welt mit 100 Menschen
AK Zeitung Tirol, Oktober 2020, Nr. 133, S 2

TÜV Austria – Globale Ungleichgewichte im Zeitalter nachhaltiger Entwicklungsziele

Vortrag: Andreas Exenberger
Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2020
Wo: TÜV AUSTRIA-Platz 1, 2345 Brunn am Gebirge

Eine Veranstaltung von:
TÜV Austria

Abfall- und Umweltbeauftragte haben eine vielfältige Funktion und wichtige Aufgabe im betrieblichen Umweltschutz. Hier gilt es, stets am aktuellen Wissensstand zu sein. Ein praxisgerechtes „Update“ in Sachen Abfall- und Umweltwirtschaft erhalten Sie bei dieser Tagung, eine Kooperation von Stadt Wien-Umweltschutz und TÜV AUSTRIA Akademie.

Sonntagsblatt Steiermarkt – Globo

Buchtipp: Globo – Eine neue Welt mit 100 Menschen
Sonntagsblatt Steiermarkt, 22.09.2020

Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre? Dann würde man vieles sicher anders sehen und die gewaltigen Zahlen der realen Welt würden uns nicht mehr so überwältigen. In dieser Weise werden globale Probleme greifbarer, und es wird klarer, welche Lösungen möglich sind. Dafür haben die Autoren dieses Buches und das teamGlobo zahlreiche Informationen über unseren Planeten umgerechnet, sodass sie jetzt in ein kleines Dorf namens “Globo” passen. Dort lebten im Jahr 2015 insgesamt nur 100 Menschen, als sich auch das Dorf aufmachte, siebzehn “nachhaltige” Entwicklungsziele zu verfolgen. Warum sie das tun, wie sie es machen und wer diese Menschen eigentlich sind, dem geht dieses neue Buch nach.

Von den je 50 Frauen und Männern, die in diesem fiktiven Dorf leben, wären 11 Europäer, 14 Amerikaner 15 Afrikaner und 60 Asiaten. Zwölf der Bewohnerinnen und Bewohner hätten Mandarin als Muttersprache, sechs verständigen sich auf Spanisch und fünf auf Englisch, vier sprächen Hindi und drei Arabisch, während der Rest sich auf 6500 andere Sprachen aufteilte. 15 Personen verdienten weniger als zwei Dollar pro Tag, 5 zwischen zwei und zehn Dollar. Eine Person kontrollierte mehr als 50% des gesamten Geldes.

Die Autoren sind Gründungsmitglieder des Vereins teamGlobo.Andreas Exenberger ist assoz. Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität Innsbruck (SOWI- Fakultät). Stefan Neuner ist promovierter Volkswirt und Sozial- und Wirtschaftshistoriker und arbeitet bei Greenstorm. Josef Nussbaumer lehrte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Innsbruck. Seit 1. Oktober 2017 ist er in Ruhestand.

Universität Innsbruck

Buchtipp: Globo – Eine neue Welt mit 100 Menschen
Universität Innsbruck

Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre? Dann würde man vieles sicher anders sehen und die gewaltigen Zahlen der realen Welt würden uns nicht mehr so überwältigen. Um das möglich zu machen, haben Andreas Exenberger, Stefan Neuner und Josef Nussbaumer zahlreiche Informationen über unseren Planeten umgerechnet, sodass sie jetzt in ein kleines Dorf namens “Globo” passen. Dort lebten im Jahr 2015 insgesamt nur 100 Menschen, als sich auch das Dorf aufmachte, siebzehn “nachhaltige” Entwicklungsziele zu verfolgen. Warum sie das tun, wie sie es machen und wer diese Menschen eigentlich sind, dem geht dieses neue Buch nach.

Andreas Exenberger ist assoz. Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität Innsbruck (SOWI- Fakultät). Stefan Neuner ist promovierter Volkswirt und Sozial- und Wirtschaftshistoriker und arbeitet bei Greenstorm. Josef Nussbaumer lehrte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Innsbruck. Seit 1. Oktober 2017 ist er in Ruhestand. Alle drei sind Gründungsmitglieder von teamGlobo.

GLOBO – Inhaltsverzeichnis

  • Prolog
  • Ein Abend, der zu denken gab
  • Am Anfang steht die Armut (SDG 1)
  • Das tägliche Überleben (SDG 2)
  • Ein gesundes Leben für alle (SDG 3)
  • Der Schlüssel zur Zukunft (SDG 4)
  • Gleiche Chancen für alle (SDG 5)
  • Ohne Wasser ist alles nichts (SDG 6)
  • Energie für alle (SDG 7) / Widersprüche (SDG 8)
  • Fortschritt für wen? (SDG 9)
  • Folgenschwere Ungleichheit (SDG 10)
  • Sicherheit beginnt zuhause (SDG 11)
  • Ende der Wegwerfgesellschaft (SDG 12)
  • Trendumkehr (SDG 13)
  • Kein Nachschub mehr (SDG 14)
  • Leben auf Kosten anderer (SDG 15)
  • Mitbestimmung (SDG 16)
  • Die Zukunft wartet (SDG 17)
  • Epilog
  • Statistische Personen
  • Literaturtipps und Quellenverzeichnis

AK Vorarlberg – Hoffnungstropfen Vortrag

Eine Veranstaltung von:
AK Vorarlberg

Hoffnungstropfen Tirol

HOFFNUNGSTROPFEN TIROL
Josef Nussbaumer, Stefan Neuner

Preis: EUR (A) 19,90

ISBN: 978-3-903030-77-0
Maße: 21 cm x 13,8 cm
204 Seiten

Copyright © 2019 Studia Verlag

Hoffnungstropfen Tirol ist das neuestes Werk aus dem Hause teamGlobo. Diesmal zeigen Josef Nussbaumer und Stefan Neuner in einer Tiroler Sozialchronik seit 1945, dass sich schon seit Jahrzehnten tausende Tirolerinnen und Tiroler für all jene einsetzen, die Hilfe brauchen und in Not sind. Dieses Buch ist diesen Menschen gewidmet. Alle diese oft ehrenamtlichen Aktivitäten sind Hoffnungstropfen für ein zukunftsfähiges Tirol.

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Hoffnungstropfen Tirol – Einleitung

Dieses Buch ist eine Anlehnung an das von den Autoren Ende 2017 veröffentlichte Buch „Hoffnungstropfen“. Dort werden viele positive Aktivitäten, die sich in jüngster Vergangenheit und Gegenwart global ereigneten, beschrieben und dargestellt. Die vorliegenden „Hoffnungstropfen Tirol“ versuchen, diesen Tatbestand auf Tirol zu regionalisieren. Dabei werden insbesondere soziale Aspekte beleuchtet und dies in Form einer Chronik seit Ende des Zweiten Weltkrieges. In Zeiten wie diesen, wo viele Populisten uns tagtäglich einreden wollen, wie schlecht es in unserer Gesellschaft doch zugehe, scheint es wichtiger denn je, auch die vielen positiven und hoffnungsvolle Aktivitäten, die in diesem Land immer wieder gesetzt wurden (und werden) nicht völlig zu vergessen. Nicht mehr aber auch nicht weniger bezweckt dieses Buch. Die Tropfen verstehen sich dabei zwar als kleine, aber immer auch als positiv zu bewertende Ereignisse. Dazu sind verschiedene Einschränkungen und Relativierungen zu machen: „Hoffnungstropfen Tirol – Einleitung“ weiterlesen