Rundschau – Die Welt besser machen

Hinweis: “Die Welt besser machen”
von Maria Köhle
Rundschau, 9.November 2011, Seite 18

Drei Autoren, einer von ihnen ist Stefan Neuner aus Telfs, haben das Buch „Unser kleines Dorf. Eine Welt mit 100 Menschen“ verfasst. Jetzt sind Schülerinnen und Schüler in ganz Tirol aufgerufen, ihre Ideen einzubringen.

Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit hundert Menschen wäre? Wo und wie würden die Menschen dort leben? Welche Sprachen würden gesprochen? Was arbeiten die Leute? Wie viele Kinder gäbe es? Woher käme die Energie? Wohin „verschwindet“ der Müll? Und: Wie kämen diese Menschen wohl miteinander aus? Auf einige dieser Fragen liefert das Buch „Unser kleines Dorf. Eine Welt mit 100 Menschen“ Antworten. Es versucht, die Komplexität der modernen Welt zu reduzieren. Den inhaltlich roten Faden bildet das Thema Verteilungs-Gerechtigkeit. An die hundert Schulen in ganz Österreich, die meisten in Tirol, arbeiten bereits mit dem Buch. Aber auch in der Schweiz ist es verbreitet.

IDEEN GESUCHT. Einer der Autoren ist der angehende Wirtschaftshistoriker Stefan Neuner aus Telfs. Er lädt Schülerinnen und Schüler ab der fünften Schulstufe zum Wettbewerb. Gesucht sind Ideen, wie man das Leben auf der Welt verstehen könnte oder gar, wie man besser in ihr zusammenleben könnte. Anmeldefrist für den vom Landesschulrat und AK-Tirol geförderten Wettbewerb ist der 15. Dezember 2011. Im Juni 2012 werden dann die besten Einsendungen prämiert und öffentlich ausgestellt. Bewerben können sich alle Tiroler Schulklassen ab der fünften Schulstufe. Es winken tolle Preise! Alle notwendigen Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich unter www.teamglobo.net.

Mittlerweile wurden an die 5.000 Stück des Buches verkauft, den Erlös hat das Autorenteam – die Universitäts-Professoren Josef Nussbaumer und Andreas Exenberger sowie Stefan Neuner – zur Gänze gespendet. Mit ihrem Werk wollen sie zum Verständnis der Menschen über komplexe Vorgänge im globalen Geschehen beitragen. „Zur besseren Welt beitragen kann jede, jeder. Zum Beispiel durch den Verzicht auf Plastiktüten oder das Ausschalten von Stand-by-Geräten“, ergänzt Neuner.


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