
Rezension: Wie kleine Initiativen Hoffnung geben
Von Gerald Winter-Pölsler
Kleine Zeitung, 29.12.2017, S 36/37
Die Geburtenrate in Afrika liegt bei 4,7 Kindern pro Frau. Das ist doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt – und für viele ein Alarmsignal, weil durch das hohe Bevölkerungswachstum neue große Fluchtbewegungen nach Europa befürchtet werden. Aber die Rat von 4,7 ist auch um ein Drittel niedriger als noch vor 30 Jahren. In den späten 1980er-Jahren lag die Geburtenrate in Afrika bei 6,7.
Es sind Beispiele wie diese, die die Ökonomen Josef Nussbaumer und Stefan Neuner in ihrem neuen Buch „Hoffnungstropfen“ anführen. Sie zeigen auf, dass trotz aller Katastrophen eine Veränderung zum Besseren möglich ist und passiert. „Wir waren selbst überrascht, wie viele Sachen wir entdeckt haben“, sagt Nussbaumer. „Es geht um den Block, den man auf die Welt hat. Mit einer dunklen Brille auf der Nase darf man sich nicht wundern, wenn alles dunkel erscheint.“ „Kleine Zeitung – Wie kleine Initiativen Hoffnung geben“ weiterlesen

















