TT – Armut in einem reichen Land

Beitrag: Armut in einem reichen Land
von Andreas Exenberger
Tiroler Tageszeitung, 04.01.2019

2015 haben sich die Vereinten Nationen auf 17 so genannte „nachhaltige Entwicklungsziele” (SDGs) verständigt. Das erste dieser Ziele lautet, dass Armut „in all ihren Formen” und „überall” bis 2030 „beendet” werden soll. Dazu gibt es fünf Unterziele, aber im Wesentlichen läuft es darauf hinaus, dass niemand mehr einen Lebensstandard haben soll, der weniger als dem Gegenwert von ungefähr 1,50 Euro entspricht — pro Tag. Denn weniger als das zu haben, bedeutet überall in der Welt, dass Hunger, Krankheiten und Perspektivenlosigkeit Alltag sind.

Von solchen Verhältnissen sind wir in Tirol zum Glück weit entfernt. Wir leben vielmehr in einer der reichsten und lebenswertesten Regionen der Welt, auch wenn es hierzulande aufgrund eher niedriger Löhne und eher hoher Lebenskosten nicht für alle gleich angenehm ist. Auch verdanken wir es einem funktionierenden Sozialstaat, dass die Ungleichheit in Tirol vergleichsweise gering ist. Eines der Unterziele hat aber trotzdem mit uns zu tun: Die Zahl der Menschen unter der nationalen Armutsgrenze muss ebenfalls reduziert werden. “TT – Armut in einem reichen Land” weiterlesen

Spendenliste 2019

Zwischensumme: € 9.744

05.04.19 Kindergarten Idete (Tansania) € 300
05.04.19 St. Egidio Katastrophenhilfe Mosambik € 400
01.03.19 Stipendium (Seun) € 500
15.02.19 Telefonseelsorge € 114
15.02.19 Caritas € 114
04.02.19 Pfarre Kufstein € 616
25.01.19 Finca El Bosquecillo (Kolumbien) € 2.500
25.01.19 Globo-Stipendium (AAI) € 2.500
25.01.19 Peace Studies Fund € 500
25.01.19 Bischof Erwin Kräutler (Xingu) € 2.000
03.01.19 Dreikönigsaktion € 200

Vielen Dank!

Wir danken allen unseren Leserinnen und Leser, Zuhörerinnen und Zuhörer für das erfolgreichste Jahr in unserer noch jungen Vereinsgeschichte. Im Jahr 2018 konnten wir dank euch über EUR 36.000 an karitative Einrichtungen spenden.

Eine Auflistung findet ihr hier.

Im nächsten Jahr warten wieder spannende Vorträge und auch neue Bücher auf euch. So arbeiten wir gerade an den Hoffnungstropfen für Tirol und an einer Neuauflage von Globo.

Bis dahin wünschen wir euch besinnliche Feiertage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Euer
teamGlobo

TT – Spendabel

Beitrag: Spendabel
von Dalia Föger
Tiroler Tageszeitung, 17.12.2018, S 8

Die Caritas Tirol unterstützt Straßenkinder in Mali. Da die Finanzierung für das nächste Jahr noch nicht bedeckt war, hat sich das teamGlobo bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen und im Freundeskreis dafür zu werben. Auf diesem Wege sind innerhalb eines halben Jahres 12.000 Euro zusammengekommen, die nun Straßenkindern in Mali zugutekommen.

Berge lesen – Hoffnungstropfen

Vortrag: Josef Nussbaumer, Stefan Neuner
Wann: Montag, 10. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Wo: Tyrolia Buch, Maria Theresienstr. 15, A-6020 Innsbruck

Eine Veranstaltung von:
Alpenkonvention, dt. Umweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Tyrolia

Hoffnungstropfen

Buchtipp: Hoffnungstropfen
von Heike Hausensteiner
Kompetenz – Magazin der GPA und djp, 06.12.2018

Im Gegensatz zur mancherorts verbreiteten Katastrophenstimmung auf unserem globalisierten Planeten gibt es auch zahlreiche positive sozioökonomische Entwicklungen. „Hoffnungstropfen“ ist ein Plädoyer dafür, sich statistische Trends zu Gemüte zu führen, nicht negative Schlagzeilen

Tony Rinaudo ist Josef Nussbaumers „Held“, sagt er. Der Australier Rinaudo ist Agrarökonom und hat sich als „Waldmacher“ einen Namen gemacht: Vor mehr als 30 Jahren initiierte er ein relativ einfaches Projekt zur Aufforstung in Afrika, indem er das unter dem Wüstenboden entdeckte Wurzelwerk wiederbelebte und so den vermeintlich unfruchtbaren Boden wieder begrünte. Damit wächst für die Menschen in den Dürregebieten neue Hoffnung. Und dafür wurde im September 2018 Tony Rinaudo gemeinsam mit dem Landwirten Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso mit dem so genannten „Alternativen Nobelpreis“ ausgezeichnet. “Hoffnungstropfen” weiterlesen

teamGlobo spendet 12.000 Euro an die Caritas Tirol

Seit 2010 betreibt die Caritas der Diözese Ségou (Mali) die Betreuungseinrichtung Action Enfants des Tous (AET), die Straßenkindern eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht und – wenn möglich – die Rückkehr in ihre Herkunftsfamilien vermittelt. Daneben bietet AET auch Gruppendiskussionen, kreative Tätigkeiten und Sport an. Gerade die körperliche Betätigung hilft den Straßenkindern, traumatische Erfahrungen leichter zu verarbeiten und Teamgeist und Solidarität neu zu entwickeln. “teamGlobo spendet 12.000 Euro an die Caritas Tirol” weiterlesen

ORF Vorarlberg – Hoffnungstropfen

Interview: Josef Nussbaumer
Wann: Samstag, 10. November 2018
Wo: ORF Radio Vorarlberg

Eine Veranstaltung von:
ORF Radio Vorarlberg, Focus – Themen fürs Leben

Professor Josef Nussbaumer erzählt mit den „Hoffnungstropfen“ Geschichten von und mit Mutmachern. Etwa jene von Luis (Furiano) aus Kolumbien, dem Besitzer von Alpha und Beta, zwei Eseln, mit denen Luis Bücher zu Schülern auf dem Land transportiert. Prof. Nussbaumer kennt auch die Geschichte eines Italieners, der mit seinem Goggomobil in der Region Basilikata herumfährt und Bücher verteilt. Oder da ist auch noch Alberto Gutierrez, ein Müll-Lastwagenfahrer, der es nicht übers Herz gebracht hat, die Bücher in eine Mülltonne zu schmeißen; er hat in einem Heim eine Bibliothek mit weggeschmissenen Büchern eingerichtet. Jetzt wird auf seine Initiative sogar in Bogota eine Universität gegründet. Das sind wunderbare Geschichten von Einzelinitiativen,  die durch ihr Engagement in einer Welt voller Schrecken und Leid Gutes bewirken. Universitätsprofessor Josef Nussbaumer ist Katastrophenforscher, der sich seit Jahrzehnten mit Natur-, Industrie- und Hungerkatastrophen auseinandersetzt und somit ein exzellenter Kenner der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ist. Er ist aber auch ein Mensch, der in dieser Welt „Hoffnungstropfen” aufspürt.

Welthaus Graz – Hoffnungstropfen

Beitrag: Hoffnungstropfen
Welthaus Graz-Seckau, Oktober 2018, S 12

Josef Nussbaumer und Stefan Neuner zeigen, dass in unserer heutigen – oft als katastrophal bezeichnet – Welt eine schier unüberschaubare Fülle an erfreulichen Erscheinungen und Aktivitäten passiert. Dabei spannen die Autoren einen Bogen von der Bevölkerung über die Energie zu den Frauen bis hin zur Gewalt. In 20 Kapiteln lässt sich nachlesen, was schon alles auf einem guten Weg ist, was sich im Laufe der Geschichte schon dramatisch verbessert hat und wie auch kleine Veränderungen Großes bewirken können.

AK Vorarlberg – Sich den Blick für das Gute bewahren

Interview: Josef Nussbaumer
AK Vorarlberg Zeitung, Oktober 2018, Seite 10

Als Katastrophenforscher kennt Univ.-Prof. Dr. Josef Nussbaumer das Elend der Welt. Doch er hält ihm unzählige erfreuliche Trends entgegen, die allzu leicht übersehen werden. In der AK-Reihe „Wissen fürs Leben“ stiftete er überzeugend zur Hoffnung an. “AK Vorarlberg – Sich den Blick für das Gute bewahren” weiterlesen

OÖN – Über die Leiden der Mutter Erde

Interview: Josef Nussbaumer
von Marina Mayrböck
Oberösterreichische Nachrichten, 25.10.2018, S 5

MATTIGHOFEN. Hunger, räuberischer Ressourcenverbrauch, die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich: Der Tiroler Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer beschäftigt sich mit den globalen Krankheitsbildern und mit Leidenswegen, die viele Millionen Menschen tagtäglich gehen müssen, weil die Ökonomie für sie keinen anderen Weg bereithält. Über den kritischen Zustand des Patienten „Planet“ hat sich die Warte mit ihm unterhalten. “OÖN – Über die Leiden der Mutter Erde” weiterlesen

Salzburger Nachrichten – Bitte nicht sudern!

Interview: Josef Nussbaumer
von Heike Hausensteiner
Salzburger Nachrichten, 18.08.2018

SN: Sie beschäftigen sich mit weltwirtschaftlichen Problemen seit 1850 und besitzen kein Handy. Ist das Ihr politisches Statement als Wirtschaftshistoriker?
Nussbaumer: Nein. Ich habe nur einfach viele Dinge nicht mitgemacht. Ich habe auch keinen Führerschein. Wenn die technologische Entwicklung so weitergeht, braucht man vielleicht ohnehin bald keinen Führerschein mehr (lacht). Mit dem Handy jederzeit erreichbar sein zu müssen stört mich. Aber es wäre hanebüchen zu behaupten, weil ich kein Handy oder kein Auto habe, verändere ich etwas an der Rohstoff-Knappheit oder Kinderarbeit. “Salzburger Nachrichten – Bitte nicht sudern!” weiterlesen

VN – Eine Welt voller Hoffnungstropfen

Beitrag: Eine Welt voller Hoffnungstropfen
von Johannes Huber
Vorarlberger Nachrichten, 05.09.2018

WIEN „Die Welt steht nicht mehr lange“, heißt es seit Generationen. Woher kommt die Einstellung, die dem zugrunde liegt? Negative Ereignisse werden überbetont. Nur eine schlechte Nachricht ist eine „gute“Nachricht, lautet ein Leitsatz, der Journalisten zugeschrieben wird. Ein bisschen trifft das aber jeden, wie die Wirtschaftshistoriker Josef Nussbaumer und Stefan Neuner berichten: Zwei Drittel der menschlichen Konversation bestehe aus Klatsch. Und positive Urteile über Mitmenschen würden davon nur einen kleinen Teil von gerade einmal zehn Prozent ausmachen. “VN – Eine Welt voller Hoffnungstropfen” weiterlesen